Tipps und Infos zum Stillen
Feb 23
Weitere Tips zum Thema Stillen für die ersten Wochen nach der Geburt:
Mutter und Kind müssen sich erst auf die neue Situation einstellen. Speziell die ersten Wochen sind oft sehr stressig und neu. Dass die Muttermilch die beste Nahrung für das eigene Kind ist, bleibt unbestritten. Einfach Ruhe bewahren, sich rechtzeitig informieren und helfen lassen und nach 2,3 Wochen wird sich alles einspielen:
- Stillhilfen (Stillhüttchen) etwas seitlich ziehen, kurz vor dem Anlegen, damit sich Vakuum bildet und das Saugen leichter fällt.
- Das Baby nicht schreien lassen, in der Hoffnung, dass es dann mehr Hunger hat, länger trinkt und die Pausen damit auch länger werden, sondern möglichst gleich anlegen, wenn man merkt, dass er/sie Hunger hat. Das Schreien ist sehr anstrengend und schwächt das Baby, sodass es
- Kaiserschnitt-Babys brauchen meistens länger, bis das Stillen klappt. Das Neugeborene und die Mutter sind noch müde und erschöpft.
- Feucht-Heiße Waschlappen auf die Brust legen, heiß Duschen etc. , dass fördert den Milchfluss.
- Viel Trinken! Immer ein Glas Wasser beim Stillen neben sich stehen haben. Es gibt auch Stilltees mit Kümmel etc., die die Milch fördern und evt. Blähung etc. beim Baby abschwächen.
- Richtig und auch kalorienreich essen – Immer 3 warme Mahlzeiten – am Besten mit Suppe.
- Lassen Sie sich helfen! Besonders in den ersten Wochen ist es wichtig, dass der Vater oder die eigene Mutter zu Hause bleibt. Damit man sich einfach nur auf Baby konzentrieren kann und sich so leichter auf die neue Situation als Mutter einstellen kann.
- Sie sind kein Schnullerersatz! Achten sie darauf, dass das Baby sie nicht dazu “missbraucht”
- Stillen sie nur, wenn sie Hungerzeichen beim Baby erkennen.
- Bei Wachstumsschüben trinkt das Baby mehr und öfters!
- Wenn das Baby zu oft einschläft, einfach sanft über die Wange streicheln oder etwas kitzeln
- Schnuller und Sauger vermeiden, wenn das Stillen noch nicht wirklich eingespielt ist.
TIPP: Kaufen Sie auf jedenfall Babynahrung und Flascherl schon vor der Geburt!
- Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass man das Baby mit Babynahrung füttern kann, wenn einmal die Milch nicht so fließt wie man will
- Besonders wichtig ist das in der ersten Nacht zu Hause (nach dem Spitalsaufenthalt) – Für viele Mütter ist der Stress plötzlich alleine zu Hause zu sein zu viel und die Milch bleibt in der ersten Nacht weg…
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