3-Monats-Koliken
Jun 19
Nur wenige Eltern kennen das nicht. Das Baby brüllt ohne ersichtlichen Grund und lässt sich kaum geruhigen. Oft krümmen sie die Kleinen vor Schmerzen oder machen sich ganz steif. In den ersten 3-4 Monaten leiden vielen Babys unten den sogenannten Drei-Monats-Koliken.
Sind Buben häufiger betroffen?
Ich hab mal gelesen, dass Buben davon mehr betroffen sind als Mädchen, weil angeblich der Darm noch nicht ganz fertig entwickelt ist, aber ich weiß nicht ob das medizinisch bewiesen ist.
Wie kann man dem Baby helfen?
Kann man überhaupt irgendwas tun um es dem Baby irgendwie erträglicher zu machen? Hier ein paar Tipps, die Erleichterung verschaffen könnten. Am besten einfach ausprobieren was am meisten hilft. Nicht jedes Kind mag alles.
- Baby auf den Rücken legen (am besten ohne Windel), an den Beinchen nehmen und Radfahren oder ähnliche Turnübungen machen. Kann Blähungen lösen.
- In der Apotheke bekommt man SAB-Tropfen. Einen Versuch ist es wert. Bei unserer Tochter hats nicht geholfen.
- Baby im Bauchlage auf den Unterarm legen (Fliegergriff) und herumtragen.
- Manchen Säuglingen hilft es den Bauch im Uhrzeigersinn zu massieren bzw. mit Kümmel- oder/und Fenchelöl einzuölen.
- Wichtig ist, nach dem trinken oder auch zwischendurch das Baby aufstoßen zu lassen. Das kann ein bißchen die Koliken vermindern.
- Es gibt auch homöopathische Mittel, z.b. Chamomilla , die helfen können.
Es zerreißt einem fast das Herz, wenn man sieht wie das Baby leidet und man ihm nicht helfen kann, außer für es da zu sein. Allen betroffenen Eltern kann man nur soweit Mut machen, dass es meist nach 3 Monaten vorbei ist.

Hallo,
Der Fliegergriff funkt sehr gut, außerdem hilft es meinen Zwillingen wenn man die Nahrung mit Fencheltee anmacht. Weiters können auch Kümmelzäpfchen (aus der Apotheke) helfen.
LG
Sabine
Günstig ist es auch, wenn die Mutter Fenchel-Kümmel-Anis-Tee trinkt. Die Wirkstoffe sollen in die Muttermilch übergehen und so helfen. Das ist etwas empfehlenswerter als den Tee pur zu geben.
Tragen im Fliegergriff und auch das Tragen im Tragetuch sind ebenfalls hilfreich.
Blut und Schleim im flüssig-grünlich-übelriechenden Stuhl beim Stillkind: weiß zwar nicht obs hier paßt. Hat wer Erfahung damit? Mein KA hebt gerade nicht ab, und so furchtbar schlimm empfinde ich es jetzt nicht, aber beunruhigt bin ich schon. Hab in anderen Foren gelesen, daß es eine Kuhmilcheiweißintoleranz sein kann, auch bei gestillten Babies. Es sind wirklich winzig kleine blutige Tüpfelchen und durchsichtiger Schleim. Selber tippe ich auf einen entzündlcihen Vorgang im Darm, nur eben woher? Werd auf jeden Fall mal Milchprodukte weglassen und den Arzt ausquetschen. Wäre fein, wenn es dazu vielleicht ein eigenes Thema gibt. Vielen Dank
Bitte bei sowas immer sofort zum Arzt gehen und sich nicht auf irgendwelches InternetHalbWissen verlassen!!!!