Wenn das kleine Bäuchlein schmerzt
Nov 18
Eigentlich müsste doch alles in Ordnung sein: Die Windel ist frisch gewechselt und der Hunger gerade erst gestillt. Und trotzdem wimmert der kleine Schatz noch immer ganz herzzerreißend. In vielen Fällen liegt der Grund dafür in schmerzhaften Blähungen und Verdauungsproblemen. Schwerpunktmäßig in den ersten drei Monaten (deshalb auch oft als Dreimonats-Koliken bezeichnet) haben viele Babys unter diesen Beschwerden zu leiden. Manchmal schlucken sie beim Trinken einfach zu viel Luft mit hinunter, manchmal sind Auslöser auch blähende Wirkstoffe, die sie mit der Muttermilch aufnehmen. Wer stillt, sollte also bei der eigenen Ernährung wachsam sein!
Entkrampfen mit ätherischen Ölen
Das kleine Bäuerchen, das man dem Baby nach dem Trinken durch behutsames Klopfen auf den Rücken abzugewinnen versucht, wenn es nicht von alleine kommt, ist der erste Schritt zum Vermeiden von Blähungen. Wenn das Bäuchlein trotzdem einmal schmerzt, hilft Wärmeeinwirkung durch Kirschkernkissen oder Wärmflaschen, ebenso ein (äußerst sanftes!) Massieren des Bauchbereiches. Einige ätherische Öle haben entkrampfende und blähungslösende Wirkung: Kümmel- oder Fenchelsamen sind reich an solchen Ölen, weshalb sie zum Aufbrühen von Tee für das Baby sehr zu empfehlen sind. Auch Anistee hat diese hilfreiche Wirkung.
Guter Rat ist nicht teuer
Wenn derartige Beschwerden immer wieder auftreten und mit Hausmitteln nicht in den Griff zu bekommen sind, könnten natürlich auch ernsthaftere Ursachen dahinterstecken und eine Untersuchung beim Kinderarzt sollte nicht lange aufgeschoben werden. Vor allem, wenn Fieber hinzukommen, ist Vorsicht geboten. Falls sich herausstellt, dass die Beschwerden keine organischen Ursachen haben, so ist es vielleicht die Nervosität und Unsicherheit der jungen Mutter, die das Baby unbewusst spürt. Da hilft dann nur: Selbst einen Tee trinken, am besten aus Melisse, das beruhigt…. Oder man informiert sich über Hintergründe und natürliche Heilmittel und tauscht sich mit Gleichgesinnten aus, zum Beispiel in einer Internet-Community wie docjones.de.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viele Erkrankungen man eigentlich ohne jegliche „chemischen“ Arzneimittel behandeln kann! Vielen lieben Dank für diesen aufschlussreichen und ausführlichen Bericht!